4 Plugins, die ich bei WordPress immer gerne einsetze

27.Okt. 2026 | WordPress | 0 Kommentare

Aktualisiert im Oktober 2026: Vier Jahre nach dem ersten Beitrag habe ich nachgeschaut, ob meine Favoriten noch meine Favoriten sind. Die Antwort: ja, alle vier! Was sich bei ihnen getan hat, habe ich ergänzt.

Ich schaue mir ja viele WordPress-Installationen an und betreue selbst einige Websites. Mit der Zeit habe ich so einige Plugins ausprobiert. Diese vier haben sich bewährt und laufen auf fast jeder Website, die ich einrichte. Ich arbeite hauptsächlich mit Divi, und mit Divi spielen sie gut zusammen.

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1. UpdraftPlus: Backup & Wieder­herstellung

UpdraftPlus ist aus meiner Sicht eines der einfachsten Plugins, um ein Backup zu erstellen, auch für alle, die keine Technik-Nerds sind. Und noch wichtiger: um es wiederherzustellen, wenn es nötig ist.

  • sichert Dateien und Datenbank, auf Wunsch automatisch nach Zeitplan
  • speichert Backups auf dem Server oder in einem Cloud-Speicher wie Google Drive oder Dropbox
  • stellt die Website mit wenigen Klicks wieder her
  • läuft auf über vier Millionen Websites

Mein Tipp: Prüf, ob Dein Hoster zusätzlich eigene Backups macht. Oder speichere Deine Backups zusätzlich außerhalb des Servers. Fällt der Server aus, ist sonst auch das Backup weg.

Beim Hoster-Backup lohnt sich ein genauer Blick: Häufig sichert der Hoster den gesamten Serverbereich, also Dein ganzes Hosting-Paket, und nicht gezielt Deine WordPress-Installation. Frag deshalb nach, was genau gesichert wird und ob sich eine einzelne Website daraus zurückholen lässt.

Wie ich UpdraftPlus Schritt für Schritt einrichte und welche Fragen Du Deinem Hoster stellen solltest, liest Du in meinem Beitrag über WordPress-Backups.

2. WP-Optimize: mehr Tempo

Hier geht es um Optimierung, wie der Name schon vermuten lässt. WP-Optimize kommt von denselben Entwicklern wie UpdraftPlus und kann heute deutlich mehr als 2022:
• Cache: Deine Seiten werden schneller ausgeliefert.
• Bilder komprimieren: Fotos werden kleiner, ohne sichtbar schlechter zu werden.
• CSS und JavaScript verkleinern (Minify)
• Datenbank aufräumen: alte Revisionen, Spam-Kommentare und anderen Ballast entfernen

Es arbeitet gut mit Divi zusammen. Aktivier aber nicht alles auf einmal, sondern teste nach jeder Einstellung kurz, ob Deine Website noch richtig aussieht. Das gilt für jedes Optimierungs-Plugin.

Ich empfehle Dir, die Funktionen „Bilder komprimiern“ und „CSS und JavaScript verkleinern“ nicht zu verwenden. 
Bilder solltest Du schon vor dem Upload auf das richtige Format bringen und die Minify-Funktiom kann zu Problemen führen – nicht immer, aber manchmal schon.

3. WP Cerber: Schutz für den Login

WP Cerber ist ein Sicherheits-Plugin mit vielen Einstellungen. Es geht unter anderem um:
• Schutz der Anmeldung: Wer sich zu oft vertippt, wird ausgesperrt.
• eine eigene Login-Adresse statt des bekannten /wp-admin
• das Erkennen und Aussperren von Bots
• Spamschutz, zum Beispiel für Kommentare

Wichtig zu wissen: WP Cerber findest Du nicht mehr im Plugin-Verzeichnis von WordPress. Seit September 2022 lädst Du es direkt beim Hersteller herunter.

4. NinjaFirewall: die Firewall

Auch NinjaFirewall zähle ich zu den Sicherheits-Plugins. Wie der Name verrät, geht es um eine Firewall, wie Du sie wahrscheinlich auch auf Deinem Laptop und Smartphone hast.

Die Firewall schützt Deine Website vor Angriffen, auch vor Brute-Force-Angriffen, bei denen Bots massenhaft Passwörter ausprobieren. Bots lieben Websites, die ungeschützt im Netz stehen, und platzieren dort gern kleine Progrämmchen, die später Schaden anrichten.

Das Besondere an NinjaFirewall: Sie kann schon eingreifen, bevor WordPress überhaupt geladen ist. Ein Angriff wird also aufgehalten, bevor er Deine Website erreicht.

WP Cerber und NinjaFirewall zusammen?

Vielleicht wunderst Du Dich, dass ich zwei Sicherheits-Plugins nutze. Die beiden ergänzen sich aber: NinjaFirewall hält Angriffe auf Server-Ebene ab, WP Cerber kümmert sich um Anmeldung, Bots und Spam. Diese Kombination läuft bei mir seit Jahren auf fast allen Websites ohne Probleme.

Fazit

Backup, Tempo und Sicherheit: Mit diesen vier Plugins sind die wichtigsten Grundlagen abgedeckt. Natürlich kommt je nach Website noch einiges dazu, etwa ein Cookie-Banner oder ein SEO-Plugin.

Wie Du generell erkennst, ob ein Plugin etwas taugt, liest Du in meinem Beitrag über Plugins.

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