Was ist ein CMS? WordPress einfach erklärt

1.Okt. 2026 | WordPress | 0 Kommentare

CMS, schon wieder so eine Abkürzung 😉 Sie begegnet Dir aber ständig, sobald es um Websites geht. Und wenn Du mit WordPress arbeitest, nutzt Du bereits eins.

CMS steht für Content-Management-System, auf Deutsch etwa „System zur Verwaltung von Inhalten“. Gemeint ist eine Software, mit der Du Texte, Bilder und Seiten Deiner Website im Browser bearbeitest, ohne selbst Code zu schreiben.

Wie war das früher?

Ganz am Anfang bestand eine Website aus einzelnen HTML-Dateien. Für jede Änderung musste jemand die Datei öffnen, den Text im Code ändern und sie per FTP wieder auf den Server laden. Ein neuer Menüpunkt? Dann in jeder einzelnen Datei. Das war mühsam und ohne Programmierkenntnisse kaum machbar.

Was macht ein CMS anders?

Ein CMS trennt zwei Dinge voneinander:

• Den Inhalt: Texte, Bilder, Seiten und Beiträge. Er liegt in einer Datenbank.
• Die Gestaltung: Farben, Schriften, Aufbau. Darum kümmert sich bei WordPress das Theme.

Ruft jemand Deine Website auf, setzt das CMS beides im Hintergrund zu einer fertigen Seite zusammen. Änderst Du das Design, bleiben Deine Inhalte erhalten. Schreibst Du einen neuen Beitrag, passt er automatisch zum Design.

Was gehört zu einem CMS wie WordPress?

• Ein Backend, also der Bereich, in dem Du Dich anmeldest und Inhalte pflegst. Deine Besucher:innen sehen das Frontend.
• Benutzer und Rollen: Wer darf was? Eine Autorin darf schreiben, aber nicht das Theme wechseln.
• Den Core, das Grundprogramm, das bei Updates erneuert wird.
• Themes für das Aussehen und Plugins für zusätzliche Funktionen.

So arbeitet ein CMS: Inhalte aus der Datenbank und das Theme werden zu einer fertigen Seite zusammengesetzt

Welche CMS gibt es?

WordPress ist das bekannteste, aber längst nicht das einzige.

Laut W3Techs läuft im Oktober 2026 rund 40 Prozent aller Websites mit WordPress. Unter den Websites, deren CMS erkennbar ist, ist es mehr als die Hälfte.

Grob lassen sich zwei Gruppen unterscheiden:

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Open-Source-CMS

Beispiele: WordPress, Joomla, TYPO3, Drupal
Typisch: kostenlos, auf eigenem Webspace, frei erweiterbar

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Baukasten mit Hosting

Beispiele: Wix, Squarespace, Shopify, Jimdo
Typisch: Monatsgebühr, alles aus einer Hand, weniger Freiheit

Beide Wege haben ihre Berechtigung. Ein Baukasten ist schnell eingerichtet. Mit einem Open-Source-CMS gehört Deine Website Dir, und Du kannst jederzeit den Hoster wechseln oder sie erweitern.

WordPress.org oder WordPress.com?

Das sorgt immer wieder für Verwirrung.

In meinem Blog geht es um WordPress.org: Die Software lädst Du kostenlos herunter und installierst sie bei Deinem Hoster. Viele Hoster bieten dafür eine sog. 1-Klick-Installation an.

WordPress.com ist ein Dienst, der WordPress für Dich betreibt. Das geht von kostenfrei bis hochpreisig und je nach Tarif ist er eher ein Baukasten mit eingeschränkten Möglichkeiten. Nur in den höhren Tarifen hast Du die freie Auswahl.

Was für Dich passt, musst Du herausfinden. Ich empfehle die WordPress-Installation bei einem Hoster – das ist oftmals sehr viel günstiger.

Und was ist mit Divi?

Divi ist kein eigenes CMS, sondern ein Theme mit Pagebuilder für WordPress. WordPress verwaltet weiterhin Deine Inhalte, Divi kümmert sich darum, wie sie aussehen, und gibt Dir dafür einen visuellen Builder.

Mehr zu Themes bei WordPress in meinem Beitrag.

Ein CMS braucht Pflege

So praktisch ein CMS ist: Es ist Software, und Software braucht Updates.

WordPress selbst, Dein Theme und Deine Plugins bekommen regelmäßig neue Versionen, oft mit Sicherheitskorrekturen.

Dazu gehören Backups, damit Du im Notfall zurück kannst. Das ist kein Grund zur Sorge, nur etwas, das Du einplanen solltest.

Benötigst Du dabei Unterstützung, dann schaue Dir gerne meine Wartungs-Angebote an.

Fazit

Ein CMS nimmt Dir die Technik ab, damit Du Dich um Deine Inhalte kümmern kannst. WordPress ist dabei das beliebteste System, weil es kostenlos, frei erweiterbar und für fast jede Art von Website geeignet ist.

Mit welchem CMS hast Du angefangen? Oder warst Du von Anfang an bei WordPress? Schreib es mir in die Kommentare.

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